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Fachtagung: Rassismuskritische Perspektiven für pädagogische Professionalität

Mit der kostenlosen Fortbildungsreihe „Rassismuskritische Perspektiven für pädagogische Professionalität“, die in Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Wien angeboten wird, erhalten Lehramtsstudierende, Lehrkräfte, Schulsozialarbeiter, Freizeitpädagog sowie weitere pädagogische Fachkräfte und Interessierte aus dem Bildungsbereich die Möglichkeit, sich mit rassismuskritischen Perspektiven für die pädagogische Praxis auseinanderzusetzen.

Schwerpunkt 2026:
Bildung unter Druck. Institutionen in Zeiten autoritärer Verschiebungen


Wie können pädagogisch Handelnde Rassismus und Diskriminierung in Zeiten von Krisen, zunehmender Polarisierung und autoritären Tendenzen entgegenwirken? Schule, Kindergarten, Hort und andere Bildungseinrichtungen sind Orte, an denen gesellschaftliche Konflikte und Unterschiede sichtbar und fortgeführt werden. Zugleich stehen sie zunehmend unter Druck: durch die Gleichzeitigkeit von Ressourcenknappheit sowie Rassismus und anderen menschenfeindlichen Ideologien, die lauter werden und den pädagogischen Alltag beeinflussen. Aus rassismuskritischer Perspektive schauen wir darauf, wie Zugehörigkeit entsteht, wer ausgeschlossen wird und wie Vorurteile und Feindbilder in Institutionen wirken. Wir tauschen uns aus, lernen diskriminierungskritische Ansätze kennen und erarbeiten konkrete Handlungsmöglichkeiten.

 

Programmpunkte


Am ersten Fortbildungstag gestaltet die Expertin und Pädagogin Saraya Gomis mit der Keynote den Auftakt. Die parallel stattfindenden Workshops behandeln im Anschluss grundlegende Einführungsthemen.
 
  • Workshop 1: Rassismus erkennen und diskriminierungssensibel Handeln (Einführungsworkshop)
  • Workshop 2: Antimuslimischer Rassismus im Bildungsbereich
  • Workshop 3: BRAVER SPACE für von Rassismus betroffene Teilnehmer:innen  
  • Workshop 4: Antiasiatischer Rassismus damals und heute
     
Am zweiten Fortbildungstag stehen praxisorientierte Workshops zur Vertiefung im Mittelpunkt.
 
  • Workshop 5: Rassismuskritische Elternkooperation
  • Workshop 6: Digital Storytelling als Ansatz der Extremismusprävention
  • Workshop 7: Rassismuskritische Fallarbeit: Handlungsspielräume im Umgang mit Rassismus innerhalb von Bildungsinstitutionen
  • Workshop 8: Sprache, Macht, Normalisierung: Wie Sprache rassistische Ordnungen stabilisiert (Schwerpunkt: Schulbücher)
  • Workshop 9: Argumentieren gegen Rassismus
     
Ergänzend lernen die Teilnehmenden im Rahmen eines Stationenlernens verschiedene Anlaufstellen sowie im Bereich Antirassismus tätige Organisationen kennen. Dadurch werden Möglichkeiten zur weiteren Vernetzung aufgezeigt und nachhaltige Handlungsperspektiven für die eigene Praxis eröffnet.

Für BIPoC-Teilnehmende gibt es einen "Braver Space".

Alle Teilnehmenden erhalten bei vollständiger Anwesenheit eine Teilnahmebestätigung. Lehrkräfte können sich die Fachtagung als Fortbildung anrechnen lassen. 

Ein Care-Team steht für die Teilnehmenden vor Ort zur Verfügung.
 

Zielgruppen

Lehramtsstudierende, Lehrkräfte (Primar – und Sekundarstufe), Dozent:innen, Professor:innen, Schulsozialarbeiter:innen, Sozialpädagog:innen, Basisbildner:innen, (DaF-/DaZ-)Trainer:innen, Freizeitpädagog:innen und Pädagog:innen, Berater:innen und Betreuer:innen, die mit geflüchteten Menschen arbeiten.
 

Termin

05. 11. 2026 von 11:00 bis 18:30 Uhr
06. 11. 2026 von 09:00 bis 16:30 Uhr
 

Ort

PH Wien (Grenzackerstraße 18, 1100 Wien)
 


Anmeldung & Programm

Die Anmeldung ist ab 31. August 2026 geöffnet. Informationen dazu und ein detailliertes Programm folgen in Kürze

 

In Kooperation mit:

Unterstützt von:

        
 

 
Kontakt und Information







Bild Anna Rötzer mit Link zur Seite von Anna RötzerAnna Rötzer
T 01 53 212 91 - 20
roetzer@asyl.at

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