ARBEITSMARKTZUGANG 
Die Frage des Zugangs zum Arbeismarkt für AsylwerberInnen ist spätestens seit dem so genannten "Bartensteinerlass" (11.05.2004 GZ 435.006/6-II/7/2004) immer wieder Anlass zu Kritik seitens der Flüchtlings-NGOs, aber auch der Sozialpartner. 

AsylwerberInnen dürfen grundsätzlich keiner normalen beruflichen Tätigkeit nachgehen. Erlaubt sind nur Saisonbeschäftigung und Erntearbeit. Eine weitere Möglichkeit ist die so genannte gemeinnützige Beschäftigung, die mit einem geringen Anerkennungsbeitrag (€ 3,– bis € 5,– pro Stunde) abgegolten wird.

Für jugendliche AsylwerberInnen bis zum 25. Lebensjahr ist die Aufnahme einer Lehrlingsausbildung in einem Beruf mit Lehrlingsmangel oder einem Mangelberuf möglich.
Liste der Mangelberufe 
Die Liste der Berufe mit Lehrlingsmangel unterscheidet sich von Bundesland zu Bundesland und wird regelmäßig aktualisiert.

Die asylkoordination österreich hat in mehreren Stellungnahmen
betont, dass der Zugang zum Arbeitsmarkt während des Asylverfahrens für eine kleine Gruppe von Flüchtlingen eine Chance darstellen würde. Wichtiger noch erscheinen aber Maßnahmen (möglichst schnell nach Antragstellung) zur beruflichen Integration wie Kurse zur Anpassung mitgebrachter Qualifikationen an den österreichischen Arbeitsmarkt, betriebliche Praktika, Sprachkurse etc.

PROJEKT
Überregionale Lehrstellenvermittlung

KAMPAGNE 
ZUGANG JETZT!

PRESSE
Wiener Zeitung
Österreich ist Schlusslicht beim Arbeitsmarktzugang für Asylwerber
 
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