ausgebucht!
Straffälligkeit und ihre asylrechtlichen Auswirkungen - ausgebucht
zweitägig, Freitag, 18.Jänner, 15.00 - 18h und
Samstag, 19.Jänner., 09.00 - 15.30h

Seminarbeitrag: 165 Euro

 

Seminarleitung: RA Clemens Lahner, RAA Helena Enzendorfer

Eine der unangenehmsten Überraschungen im Dasein als BeraterIn oder BetreuerIn ist, wenn KlientInnen verkünden, dass sie leider „Probleme mit der Polizei“ gehabt haben. Worum es sich genau handelt, ist nach einigen Recherchen meist klar, die Konsequenzen für den Aufenthalt hingegen weniger.
Deshalb wollen wir die prognostischen Fähigkeiten in diesen Fällen fördern. Im Lauf des Seminars entsteht Klarheit über der Ablauf eines Strafverfahrens einerseits, über die Ausschlussgründe für die Asylgewährung sowie Aberkennnungsbestimmungen für asylrechtlche Aufenthaltstitel andererseits. Und möglichwerweise ergeben sich dabei Ideen, wie KlientInnen in dieser Situation unterstützt werden können.
Angereichert mit Informationen zu Strafausmaß und Judikatur besonders häufiger Straftaten sowie  den Erfahrungen der ReferentInnen sollte dieser Tag eine bessere Einschätzung der aufenthaltsrechtlichen Problematik ermöglichen,  die  eine Straftat  nach sich ziehen kann.
 
Inhalte im Detail:
Strafrecht
​Begriffsbestimmungen, Unterschied Strafrecht und Vewaltungstrafrecht
  • Wissenwertes zum Verwaltungsstrafrecht und im Asylbereich häufigen Verwaltungsstrafen
  • Ablauf Strafverfahren – von der Anzeige zur Anklage
  • Ablauf Strafverfahren –Anklage,  Gerichtsverhandlung, mögliche Ausgänge
     
Aufenthaltsrechliche Konsequenzen
  • Strafregister und Tilgungsfristen generell, Beispiele für bestimmte Straftaten
  • Ausschlusgründe für die Gewährung von Asyl
  • Bestimmungen Aberkennung Asyl und subsidiärer Schutz
  • Rechtsmittel bei Aberkennung
 
Judikatur, Fallbeispiele

Zielgruppe: BeraterInnen, BetreuerInnen, TrainerInnen von Flüchtlilngen, die bereits asylrechtliche Kenntnisse haben (Schutzgewährungsgründe nach der Genfer Konvention, Instanzenzug, Aufenthaltstitel sollten bekannt sein),
RechtsberaterInnen mit wenig Praxis in Fällen der Verknüpfüung von Strafrecht und Aufenthalt)

Ziel: Aslyrechtlich relevante Auswirkungen von Straftaten sowie Strafverfahren an sich besser verstehen
Methoden: Vortrag, Diskussion, Fallbeispiele
Voraussetzungen: Asylrechtliche Kenntnisse sind Voraussetzung, genauer siehe Zielgruppe



Anmeldung

mit dem online-Formular siehe weiter unten.

Rückfragen an:
Marion Kremla, asylkoordination österreich
Tel.: 01 - 53 212 91 - 13
E-mail: kremla@asyl.at

Bezüglich Förderungen und Ermäßigungen siehe Seminare allgemein.

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Mit der Anmeldung geben Sie uns Kontaktdaten bekannt, die wir für die Rechnungslegung benötigen und gemäß unseren buchhalterischen Verpflichtungen aufbewahren.
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