Online - Seminar
Rechtlicher Schutz für Betroffene geschlechtsspezifischer Gewalt im Kontext Migration und Flucht - online
Donnerstag, 14.Mai, 09.00 – 17.00
Seminarbeitrag
: 107 Euro
Anmeldung bis 10.05.2020
 

Seminarleitung: Marie – Luise Möller, Juristin, Rechtsberatung Caritas Wien
Dieses Seminar behandelt auf verschiedenen Ebenen rechtliche Möglichkeiten von geschlechtsbezogener Gewalt betroffener MIgrantInnen und Asylsuchenden - diesmal bringen wir die Inhalte zu Ihnen nach Hause. Und zwar so:

Teil 1: Selbstlernteil mit Videos:
Nach der Anmeldung bekommen Sie von uns Zugang zu vier Videos zu den Themenblöcken des Seminars. Auf diesen präsentiert Marie Luise Möller  die Folien. Diese Präsentation erhalten Sie per Mail und auf Wunsch auch per Post ausgedruckt zum Mitschreiben.

Teil 2: Interaktiver Teil auf Zoom
Ebenso erhalten Sie einen Einladungslink für eine Zoom-Sitzung am 14. Mai von 13.30 bis 16.30. Dabei gehen Sie mit der Vortragenden die wichtigsten Punkte nochmals durch, diskutieren Fallbeispiele und können Fragen stellen. Hier noch mehr zum Inhalt und der empfohlenen Reihenfolge, in der Sie sich die Themenblöcke ansehen können:

Einleitend wird ein Überblick über internationales Recht in Bezug auf Standards und staatliche Verpflichtungen im Zusammenhang mit dem Schutz vor geschlechtsbezogener Gewalt geboten.

In Folge werden Formen geschlechtsspezifischer Gewalt und Implikationen auf die Gewährung von Asyl und subsidiärem Schut) erörtert, inklusive eines Überblicks zu (gewohnheits-)rechtlichen Gegebenheiten in Herkunftsländern, insbesondere in Ehe, Scheidungs- und Obsorgefragen. Das davon geprägte Rechts- und Selbstverständnis der KlientInnen wirkt oft auch in den Zugang etwa zu einem Scheidungsverfahren oder Strafverfahren gegen Täter in Österreich hinein.

Außerdem werden Voraussetzungen für ein Aufenthaltsrecht für Opfer von Gewalt (gemäß §57 AsylG sowie nach dem Niederlassungs- und AufenthaltsG) erörtert, einschließlich Umstiegs- und Verlängerungsmöglichkeiten.

Darüber hinaus wird neben aufenthaltsrechtlichen Konsequenzen einer Scheidung auch auf rechtliche Grundlagen für Betroffene von geschlechtsspezifischer Gewalt im Zusammenhang mit Unterbringung und Versorgung eingegangen werden.

Schwerpunkte somit:
  • Implikationen geschlechtsspezifischer Gewalt auf die Gewährung von internationalem Schutz (Asyl, subsidiärer Schutz)
  • Überblick zur rechtlichen Position von Frauen in den Herkunftsländern, insbesondere in Ehe, Scheidungs- und Obsorgefragen
  • Aufenthaltsrechtliche Möglichkeiten für Betroffene geschlechtsspezifischer Gewalt nach dem AsylG und nach dem Niederlassungs- und AufenthaltsG(inkl. Umstiegsmöglichkeiten und Verlängerung § 57, § 55)  
  • Aufenthaltsrechtliche Konsequenzen einer Scheidung
  • Rechtliche Grundlagen in Bezug auf Unterbringung von Versorgung von Betroffenen geschlechtsspezifischer Gewalt
  • Fallbeispiele, Q&A
 
Ziel: KlientInnen mit geschlechtsbezogener Gewalterfahrung besser beraten und an die richtigen Stellen verweisen können

Zielgruppe:
MitarbeiterInnen aus Gewaltschutzeinrichtungen, um ein besseres Verständnis über die speziell für ihre KlientInnen relevanten aufenthaltsrechtlichen Bestimmungen und Möglichkeiten zu bekommen
MitarbeiterInnen aus dem asyl- und fremdenrechtlichen Bereich, um KlientInnen im Fall des Falles besser beraten zu können
PsychologInnen, PsychotherapeutInnen, SozialpädagogInnen, um die rechtliche Position betroffener KlientInnen besser zu überblicken.

Methoden: Vortrag, Diskussion, Fallbeispiele

Voraussetzungen: Praxis in einem der genannten Bereiche
 

Anmeldung
mit dem Online-Formular siehe weiter unten.

Rückfragen an:
Marion Kremla, asylkoordination österreich
Tel.: 01 53 212 91 - 13
E-mail: kremla@asyl.at

Rechtlicher Schutz für Betroffene geschlechtsspezifischer Gewalt im Kontext Migration und Flucht - online

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Mit der Anmeldung geben Sie uns Kontaktdaten bekannt, die wir für die Rechnungslegung benötigen und gemäß unseren buchhalterischen Verpflichtungen aufbewahren.
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