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22.4.2026

Fakten statt Mythen – PEVA 2026

Mit dem klaren Fokus "Fakten statt Mythen" gehen wir mit ProEuropeanValues in eine weitere Runde. In einer Zeit, in der Debatten rund um Asyl und Migration zunehmend emotionalisiert und zugespitzt geführt werden, setzen wir bewusst auf fundierte Information, sachliche Argumentation und direkten Austausch.

Worum es geht


Fragen zu Asyl und Migration sind seit Jahren eine politische Demarkationslinie. Immer wieder entzünden sich Diskussionen an denselben Themen: Kriminalität, vermeintlich „veraltete“ Menschenrechte, Zweifel an der Fairness von Asylverfahren oder an den Kosten von Schutzgewährung.

Unser Projekt greift genau diese neuralgischen Punkte auf und stellt ihnen überprüfbare Fakten, rechtliche Grundlagen und konkrete Argumente gegenüber. Dabei geht es nicht nur um Inhalte, sondern auch darum, wie diese vermittelt werden: verständlich, alltagstauglich und dialogorientiert.

Der Name ist Programm. Ziel ist, Fakten statt Mythen zu verbreiten, analog und digital. Dazu sprechen wir die Reizwörter und Knackpunkte jeder Diskussion, in der es um Asyl und Fremdenrecht geht, selbst aktiv an, mit dem Ziel die zugehörigen Mythen und Fakten richtig zu stellen.


Unsere Schwerpunkte


1. Diskussionen vor Ort

Das Motto "raus in die Bundesländer" hat im letzten Jahr sehr gut funktioniert, daher setzen wir diese Linie fort. Wir organisieren wieder Podiumsdiskussionen, nur mit dem Unterschied, dass diesmal die Moderation die Rolle des advocatus diaboli übernimmt  und gängige Mythen einbringt. Unsere Expert:innen antworten darauf faktenbasiert und zeigen, wie differenzierte Argumentation in der Praxis eingesetzt werden können.


2. Argumentationstrainings

Fakten allein reichen oft nicht aus. Deshalb kombinieren wir in unseren Trainings Inhalte mit Methoden der Gesprächsführung.
Teilnehmende lernen:
  • wie sie auf populistische Aussagen reagieren können
  • wie sie durch gezielte Fragen Diskussionen öffnen
  • wie sie eine respektvolle, aber klare Haltung einnehmen


3. Digitale Präsenz

Parallel dazu setzen wir gezielte Schwerpunkte auf Social Media. Wir bereiten zentrale Mythen kompakt auf, liefern Gegenargumente und bringen diese in Zusammenarbeit mit unseren Kooperationspartner:innen aktiv in den digitalen Diskurs ein.


Ziele


Mit „Fakten statt Mythen“ wollen wir vor allem eines erreichen: Menschen stärken, die sich für eine offene und solidarische Gesellschaft einsetzen. Konkret bedeutet das:
  • Multiplikator:innen unterstützen – mit Argumenten, Zahlen und rechtlichem Wissen
  • Diskursfähigkeit fördern – durch Trainings und praktische Beispiele
  • Reichweite erhöhen – durch klare, teilbare Inhalte im digitalen Raum


Zielgruppen


Unsere Angebote richten sich insbesondere an Menschen, die sich bereits engagieren oder positionieren und dabei oft auf Widerstand stoßen: Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit, Lehrer:innen und Bildungsakteur:innen, lokalpolitisch Engagierte, digital Aktive, die sich in Diskussionen einbringen aber auch alle, denen Mythen und Parolen zu wenig sind. Schlicht alle, die nicht nur Informationen brauchen, sondern sich darüber hinaus mehr Sicherheit im Argumentieren wünschen.


Warum ist das wichtig?


Menschenrechte sind nicht verhandelbar, aber sie müssen immer wieder erklärt, verteidigt und eingeordnet werden. Gerade in einem gesellschaftlichen Klima, in dem Engagement für Geflüchtete häufig infrage gestellt wird, braucht es Räume für Austausch, Wissen und gegenseitige Bestärkung.

Unsere Erfahrung zeigt: Oft ist es ein Satz, ein Argument oder eine Begegnung, die hängen bleibt und Menschen darin bestärkt, Haltung zu zeigen.


Projektzeitraum


Das Projekt läuft von April bis Dezember 2026.
 

Projektförderung


Das Projekt wird gefördert durch die Initiative ProEuropeanValuesAT aus Mitteln der Europäischen Union.



Kontakt und Information

Bild Marion Kremla mit Link zur Seite von Marion KremlaMarion Kremla
T 01 53 212 91 - 13
kremla@asyl.at

 

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