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Arbeitsgruppe UMF

Kampagne "Menschenrechte für Kinderflüchtlinge"
Die asylkoordination österreich initiierte 1998 im Rahmen des Menschenrechtsjahres die Kampagne "Menschenrechte für Kinderflüchtlinge", die einiges zur Verbesserung der Lebenssituation von UMF beigetragen konnte, doch es gibt immer noch genug zu tun. Die Kampagne war für den Zeitraum Oktober 1998 bis Mai 1999 konzipiert, doch sie verselbständigte sich nach deren Auslaufen und arbeitet im Rahmen der "Arbeitsgruppe UMF" weiterhin am Thema.
 
Studie "Situation von UMF in Österreich" [Heinz Fronek,1998]
Die Präsentation der Studie "Die Situation von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen" am 18.9.1998 bildete den Auftakt zur Kampagne "Menschenrechte für Kinderflüchtlinge".
Zusammenfassung der Studie
Forderungen
Durch intensive Pressearbeit wurde die Öffentlichkeit auf die schwierigen Lebensbedingungen von minderjährigen Flüchtlingen und die politischen Verantwortlichkeiten in Österreich hingewiesen. Die Informationsmaterialien wie Plakate, Kampagneblätter und Unterschriftenlisten dienten der Vertiefung der Information und stellten die Grundlage zur Diskussion über Lösungsansätze dar. Es wurden Forderungen erarbeitet, die, von 10.580 UnterstützerInnen unterzeichnet, zum Abschluß der Kampagne an die verantwortlichen PolitikerInnen übergeben wurden.
Menschenrechte für Kinderflüchtlinge sind in Österreich immer noch nicht garantiert
An der Kampagne beteiligten sich viele wichtige Organisationen aus dem Flüchtlingsbereich. Ständige Kooperationspartner waren: der Evangelische Flüchtlingsdienst Österreich, der Verein Zebra Graz, die Volkshilfe Oberösterreich, die Deserteurs- und Flüchtlingsberatung Wien, die Kinder und Jugendanwaltschaften Wien und Salzburg und das Integrationshaus Wien. Ebenso wurde mit lokalen Gruppen, Vereinen, Universitäten und anderen NGOs zusammengearbeitet und Aktionen wie die "Beipack-Lesungen" (Lebensausschnitte von UMF) der Kinderstimme unterstützt.