Straffälligkeit und ihre asylrechtlichen Auswirkungen
Mittwoch, 15.01., 13.30 - 16.30h und
Donnerstag, 16.01., 09.00 - 15.30h


Seminarbeitrag: 165 Euro, Anmeldeschluss: 30.01.

Seminarleitung: RA Clemens Lahner, MagHelena Enzendorfer

Überblick
Eine der unangenehmsten Überraschungen im Dasein als BeraterIn oder BetreuerIn ist, wenn KlientInnen verkünden, dass sie leider „Probleme mit der Polizei“ gehabt haben. Worum es sich genau handelt, ist nach einigen Recherchen meist klar, die Konsequenzen für den Aufenthalt sind es weniger.
Hier hilft dieses Seminar: Erklärt werden der Ablauf eines Strafverfahrens einerseits, die Ausschlussgründe für die Asylgewährung sowie Aberkennnungsbestimmungen für asylrechtlche Aufenthaltstitel andererseits. Und möglichwerweise ergeben sich dabei Ideen, wie KlientInnen in dieser Situation unterstützt werden können.

Angereichert mit Informationen zu Strafausmaß und Judikatur besonders häufiger Straftaten sowie den Erfahrungen der ReferentInnen sollte dieser Tag eine bessere Einschätzung der aufenthaltsrechtlichen Problematik ermöglichen, die eine Straftat nach sich ziehen kann.

Inhalte im Detail:

Strafrecht
  • Begriffsbestimmungen, Unterschied Strafrecht und Vewaltungstrafrecht
  • Wissenwertes zum Verwaltungsstrafrecht und im Asylbereich häufigen Verwaltungsstrafen
  • Ablauf Strafverfahren – von der Anzeige zur Anklage
  • Ablauf Strafverfahren –Anklage,  Gerichtsverhandlung, mögliche Ausgänge
     
Aufenthaltsrechliche Konsequenzen
  • Strafregister und Tilgungsfristen generell, Beispiele für bestimmte Straftaten
  • Ausschlussgründe für die Gewährung von Asyl
  • Bestimmungen Aberkennung Asyl und subsidiärer Schutz
  • Rechtsmittel bei Aberkennung
 
Judikatur, Fallbeispiele

Zielgruppe: BeraterInnen, BetreuerInnen, TrainerInnen von Flüchtlilngen, die bereits asylrechtliche Kenntnisse haben (Schutzgewährungsgründe nach der Genfer Konvention, Instanzenzug, Aufenthaltstitel sollten bekannt sein),
RechtsberaterInnen mit wenig Praxis in Fällen der Verknüpfüung von Strafrecht und Aufenthalt)

Ziel: Asylrechtlich relevante Auswirkungen von Straftaten sowie Strafverfahren an sich besser verstehen

Methoden: Vortrag, Diskussion, Fallbeispiele

Voraussetzungen: Asylrechtliche Kenntnisse sind Voraussetzung, genauer siehe Zielgruppe
 

Anmeldung

am besten mit dem Online-Formular siehe weiter unten oder bei

Marion Kremla, asylkoordination österreich
Tel.: 01 - 53 212 91 - 13
E-mail: kremla@asyl.at

Straffälligkeit und ihre asylrechtlichen Auswirkungen

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